Der Pilz im Darm

Viele Menschen haben verschiedene Darmprobleme und auch Magenbeschwerden und wissen oft nicht woher dies kommt. Dahinter kann einen Darmpilz stecken. Dabei wird der Darm von den Hefepilzen befallen. Diese Pilze heißen Candida albicans. Auch die gesunden Menschen haben diesen Pilz in ihrem Darm, aber er macht keine Symptome. Liegen zu viele Darmpilze vor, kann dies starke Auswirkungen auf das restliche System des Körpers haben. Es können zum Beispiel Vitaminmängel entstehen oder auch ein Mangel an Antikörpern oder Enzymen.

Lebensmittel

Die Pilze gelangen vor allem durch kontaminierte Lebensmittel in den Darm. Sie kommen ganz normal in der Erde vor und auch im Wasser. In den meisten Fällen gibt es auch kein Problem mit diesen Darmpilzen. Ist das Immunsystem intakt, kann es den Pilz abwehren. Falls jedoch die Darmflora schon geschwächt ist, kann es sehr leicht passieren, dass der Darmpilz sich im Darm einnistet. Dann breitet er sich aus und vermehrt sich. Ist die Ernährung zuckerhaltig, begünstigt dies ebenfalls das Wachstum des Darmpilzes. Aus diesem Grund sollten Sie immer auf eine gesunde Darmflora Acht geben. Denn dann ist es dem Pilz nur schwer möglich sich zu vermehren.

Der Darmpilz kommt also ganz normal im Darm vor, was macht ihn dann aber so krankhaft?

Gerade, wenn die Darmflora gestört ist kann es sehr gut sein, dass sich die Darmpilze einnisten. Die Darmflora wird gestört, wenn zum Beispiel eine Therapie mit Antibiotika erfolgt ist. Hierbei sterben die guten Bakterien im Darm ab. Die guten Bakterien im Darm schützen den Mensch vor Krankheiten. Wenn sie nicht mehr vorhanden sind oder nur in geringer Zahl vorhanden sind, dann kann es sein, dass andere böse Bakterien oder auch Pilze sich einnisten können. Auch die Ernährung mit Zucker begünstigt das Wachstum.

Die Symptome sind vielseitig. In der Regel treten aber Blähungen, Bauchschmerzen und auch Völlegefühle auf. Es ist deshalb immer darauf zu achten, dass der Darm und deren Flora auch gesund sind. Nur so können sich die Pilze auch gut vermehren. Personen die bereits geschwächt sind, haben öfters eine Pilzinfektion im Darm. Das sind zum Beispiel Personen, die Diabetes haben, die Antibiotika einnehmen, die Cortison einnehmen oder auch die, die die Antibabypille einnehmen. Eine gesunde Ernährung kann hierbei sehr hilfreich sein.

Die Personen, die einen Pilz im Darm haben, haben sehr viele verschiedene Symptome. Sie klagen meist über Bauchkrämpfe, Völlegefühl, über Blähungen, über Bauchschmerzen, über Schwindel, über Müdigkeit, über Leistungsabfall und über Jucken. Ebenfalls haben viele Personen auch Durchfall oder Verstopfung. Dies sollten Sie auf jeden Fall mit dem Arzt abklären. Der Arzt wird eine Stuhluntersuchung anordnen. Hier kann genau im Labor festgestellt werden, was sie für Pilze haben und welche Medikamente hierbei gut helfen. In der Regel werden Antipilzmittel eingesetzt, um die Pilze zu bekämpfen. Weiterhin können Sie auch eine Darmsanierung anwenden.

Bei einer Darmsanierung werden vor allem die guten Darmbakterien zugeführt. Diese bauen die Darmflora wieder auf, sodass die Pilze keine Chance mehr haben zu überleben. Es werden Präbiotika eingenommen. Auch Heilerde kann den Darm entgiften und wunderbar dazu beitragen, dass Sie wieder gesund werden. Außerdem ist zu empfehlen, dass Sie keine zuckerhaltigen Lebensmittel zu sich nehmen und auf natürliche Produkte achten. Ebenfalls kann die Kapuzinerkresse sehr gut eingesetzt werden. Sie wirkt gegen Pilze.

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