Hot-Stone Massage

Der Ursprung von der Hot Stone Massage liegt mindestens 2.000 Jahre zurück. Zahlreiche Kulturen aus Asien, Süd- und Nordamerika verwendeten erhitzte Steine für Heilzwecke und Rituale. Den Steinen werden nicht sichtbare Heilkräfte nachgesagt. Daran glaubten vor allem die Schamanen in Indien und Hawaii. Außerdem wurden die Steine zum Lindern von Beschwerden benutzt, damit sie Wärme speichern können. Eine wirkungsvolle Massageform wurde von den Hawaiianern entwickelt, bei welcher als Massagewerkzeug die glatten Lavasteine zum Einsatz kamen. Die Hot Stone Massage wird heutzutage im Wellnessbereich als Entspannungsmethode und in der Kosmetik angewendet.

Ablauf und Behandlung

Bei der Hot Stone Massage handelt es sich um eine Kombination aus einer tief gehenden Wirkung von erwärmten Massagesteinen und wohltuender Massage mit qualitativ hochwertigem Öl. Im Normalfall werden schwarze Basaltsteine aus Vulkanen eingesetzt, welche auf 50 bis 60 Grad Celsius im Wasserbad erhitzt werden. Diese schwarzen Steine sind rund, oval oder flach und unterschiedlich groß, um sich allen Körperregionen anpassen zu können. Vor dem eigentlichen Massieren verteilt man die heißen Steine auf dem Körper, damit man eine angenehme Durchwärmung und Entspannung erreicht. Auf der Vorderseite vom Körper legt man auf die Chakren Steine. Links und rechts neben der Wirbelsäule unterlegt man flache Steine. Auch gibt man in die Hände heiße Steine und steckt sie zwischen die Zehen, wobei man mit einem Handtuch den gesamten Körper abdeckt. Dann deckt man nach und nach die einzelnen Körperteile auf und reibt sie mit erwärmtem Öl ein. Das Massieren selbst erfolgt mithilfe der erwärmten Steine in großen Streichungen. Die Hot Stones werden über verhärtete oder verspannte Muskeln mit etwas stärkerem Druck in kreisenden Bewegungen geführt. Durch Klopfen oder mit Vibrationen auf abgelegte Steine ist es möglich, tiefer liegendes Gewebe zu lockern. Auf dem Rücken werden spitze und schmale Steine zum Massieren der Rücken- und Schultermuskulatur neben der Wirbelsäule eingesetzt.

Wirkung

Diese Art der Massage verfügt über ein breites Wirkungsspektrum, da sämtliche Körperfunktionen aktiviert werden. Die gespeicherte Wärme der Lavasteine dringt durch die Haut in die tieferen Gewebeschichten bis ins Bindegewebe und in die Muskulatur. Aufgrund dessen nehmen die Dehnbarkeit der Sehnen und des Bindegewebes sowie die Beweglichkeit bei den Gelenken zu. Durch die Wärmebehandlung werden die Blutgefäße erweitert. Das sorgt für eine bessere Durchblutung. Damit werden alle Zellen besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, der Lymphfluss sowie der Gewebestoffwechsel angeregt. Schlackenstoffe können besser ausgeschieden werden sowie Muskelverhärtungen und -entspannungen sich lösen. Dadurch erfolgt die Linderung der Schmerzen. Gleichzeitig hat die Wärmebehandlung eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. Es kommt zur tiefen Entspannung und zur Linderung stressbedingter Symptome wie Kopfschmerzen. Zudem wird die Haut geschmeidig, weil die raue Oberfläche von den Steinen einen Peeling-Effekt erzeugt. Diese Massage ist vor allem bei Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden und sämtlichen Problemen mit der Muskulatur geeignet. Selbst Menschen, welche unter kalten Füßen und Händen leiden, profitieren von der Hot Stone Massage.

Wann eine Hot Stone Massage nicht angewendet werden sollte

Es ist wichtig, bei Herzkreislaufbeschwerden, Diabetes, Krampfadern, Gefäßkrankheiten, Bluthochdruck und in der Schwangerschaft auf diese Massageart zu verzichten.

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